Ein Ssäm ist ein traditionelles Gericht aus der koreanischen Küche, die in New York immer beliebter wird. Gemüse oder Fleisch werden zusammen mit einer Sauce in ein Salat- oder Kohlblatt eingewickelt. Die passende Ssäm-Sauce hat Momofuko-Chef David Chang in seinem berühmten Kochbuch veröffentlicht.
David Changs einfache Ssäm-Sauce wird entweder ganz klassisch für die Salatrollen verwendet, schmeckt aber auch zu Grillfleisch, Pommes Frites und vielem mehr. David Chang sagt sogar, dass sie einfach zu allem passt: Reis, Ramen, Burger, Pizza, Gemüse und zu vielem mehr. Seit 2004 verwendet Chang die Sauce nicht nur in seiner Momofuko Ssäm Bar im East Village, sondern in all seinen Momofuko-Küchen und verkauft sie für 7,50 US-Dollar auch in seinem Shop auf der Momofuko Homepage.
Solltet ihr die koreanischen Ssäms zubereiten wollen, dann könnt ihr im Prinzip allesmögliche in ein frisches Salat- oder ein Chinakohlblatt einwickeln, was euch in die Finger kommt. Natürlich sollten die Zutaten harmonieren, aber von typischen Grillfleischsorten, über Hühnchen bis hin zu eingelegtem und frischem Gemüse sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Etwas von der Ssäm-Sauce dazu und fertig ist die koreanische Rolle.
Zutaten für die Ssäm-Sauce (für 200 ml – reicht für 6 Ssäms)
100 g Doenjang (koreanische Sojabohnenpaste)
2-3 EL Kochujang (koreanische Chilipaste)
2 EL Rotwein- oder Sherryessig
3 EL neutrales Pflanzenöl
Zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren.
Fertig!
Die Ssäm-Sauce hält sich in einer Flache oder einem Behälter verschlossen über mehrere Wochen im Kühlschrank.
Variante der Ssäm-Sauce
Frische gehackte Kräuter, Frühlingszwiebeln, gehackten Knoblauch hinzugeben. Dadurch verkürzt sich allerdings die Haltbarkeit der Ssäm-Sauce.
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